Schüler der Werkrealschule fertigen Module für die Dachsanierung der Steege-Pavillons

Als der Steege-Freunde e.V. 2010 zur Rettung des Naturstrandbades gegründet wurde, war es klar, dass das nicht ohne die Mitarbeit von engagierten Männern und Frauen gelingen würde. Doch dass bei der Renovation der Pavillons jetzt sogar die Schüler der Werkrealschule Aulendorf mitmachen, ist ein Novum, das seinesgleichen in der Landschaft des oberschwäbischen Ehrenamts sucht.

Konkret: Für dringend anstehende Dachsanierung werden von den engagierten Schülern der Klasse 8, 9 und 10 während des Unterrichts Windbretter für die Giebelsanierung im Modulbauweise hergestellt. Unter Anleitung ihres Lehrers Frank Mühlbauer sägen, schrauben, lackieren und schleifen die Jungs insgesamt 60 Teile, die dann auf der Baustelle direkt eingebaut werden. Fabian Herm (16 Jahre und Schüler der Klasse 10) dazu: „Uns gefällt es, mal was Richtiges zu machen, das man auch wirklich brauchen kann. Das ist schon was anderes, als immer nur Modelle fürs Regal zu bauen“. Und Schulleiter Christof Lang legt nach: „Wir sind stolz darauf, dass wir mit unseren Jungs einen Beitrag zum Erhalt des Naturstrandbades Steeger See leisten dürfen”. Das passt ganz zur Motivation der Steege-Freunde, die hoffen, mit der Einbindung der Jugendlichen ins gemeinsame Projekt die Wertschätzung der geleisteten Arbeit über alle Generationen zu fördern. Anders ausgedrückt: Wer hier mitarbeitet, wird es nicht dulden, wenn andere einfach nur so zum Spaß am Steege etwas kaputtmachen wollen.

Für Aulendorf zählt: Mit dieser neuartigen Kooperation von Schule und Verein können sich die Jugendlichen als wichtige und wertvolle Partner der Erwachsenen erfahren. Das fördert das gegenseitige Verstehen, die Wertschätzung und nicht zuletzt das Hineinwachsen in eine gemeinsam gestaltete Welt. Dazu leistet diese Kooperation einen sehr wertvollen Beitrag.