Archiv der Kategorie: Presse

Zur Saisoneröffnung gab es Kaiserwetter am Steegersee

Der neue Wasser-und Sand-Spielplatz
wurde seiner Bestimmung übergeben

 Die Aulendorfer „Steege-Freunde“ konnten am Sonntag bei viel Sonnenschein mit „Spiel & Spaß am Steege“ den verheißungsvollen Startschuss in die kommende Badesaison geben.

Nachdem in den vergangenen Jahren der Auftakt in die Bade-Saison im wahrsten Sinne des Wortes teils eher ins Wasser gefallen war, war den „Steege-Freunden“ der Wettergott in diesem Jahr wirklich wohlgesonnen. Viel Sonne bescherte den zahlreich einströmenden Besuchern einen tollen ersten „Steege-Tag“, was Hardy Sczech, Vorsitzender der „Steege-Freunde“, denn auch lächelnd mit den treffenden Worten kommentierte: „Dieses Glück dürfen wir ja wirklich auch mal haben.“

Bei der symbolischen Scheckübergabe zur Eröffnung des neue Wasserund Sand-Spielplatz (von links): Claus Thaler (Vorsitzender der Bürgerstiftung Aulendorf), Dagmar Gallasch, Bernd Roth und Patrick Gallasch (alle vom Aulendorfer Förderverein „Rot-Weiß-Rad“), Petra Briemle (Zweite Vorsitzende der „Steege-Freunde“), Hardy Sczech (Erster Vorsitzender der „Steege-Freunde“) und Bürgermeister Matthias Burth.

Von der Jugendfeuerwehr, einer Tretcarbahn, dem „Steegebähnle“ über Angebote wie  Kerzenziehen, Kinderschminken, Basteln und Bogenschießen bis hin zu einer Basketball- Station war auch für den Badenachwuchs so einiges geboten. Gegen 14 Uhr wurde von den „Steege-Freunden“ der nagelneue und von den Kindern heißersehnte Wasserund Sandspielplatz übergeben sowie gleichzeitig die „großen“ Schecks der Hauptsponsoren über je 3000 Euro von der Aulendorfer Bürgerstiftung und dem Förderverein „Rot- Weiß-Rad“ feierlich überreicht. Dazu merkte Sczech aber gleich lachend an: „Die Schecks sind nur symbolisch. Das Geld ist natürlich längst auf dem Konto. Und auch schon ausgegeben.“ Ferner dankte er sämtlichen Gönnern und Helfern und hob hierbei noch einmal die rund 200 ehrenamtlichen Arbeitsstunden der „Rot-Weiß-Radler“ sowie Volker Theoboldt mit seinen unentgeltlich entliehenen Maschinen und Gerätschaften hervor.

Im Anschluss hielt Bürgermeister Matthias Burth eine erfrischende Rede, in der er wiederum Sczech und allen „Steege-Freunden“ und Helfern Dank zollte für ihr unermüdliches Engagement. Wirklich unermüdlich, denn wie Burth erklärte, sei auch schon das nächste Projekt „in sicheren Tüchern“. Die maroden Sanitäranlagen des Bades seien für diese Saison „nur mit dem Notwendigsten“ hergerichtet worden, doch im September beginnen bereits deren Renovierungen. „Und wie ihr seht“, wandte sich letztlich Sczech zum Abschluss der kleinen Zeremonie mit einem Augenzwinkern an seine Sponsoren, „Projekte gibt es wirklich noch genug, Geld können wir also immer wieder brauchen.“

Bilder zur Saisoneröffnung und dem neuen Spielplatz gibt es unter
www.schwäbische.de/steege-eröffnung

Bericht: Schwäbische Zeitung
Lokalausgabe Bad Waldsee 07.05.2018
Text und Foto: Julia Kramer

Neue Regeln fürs Baden im Steege

Stadt Aulendorf überarbeitet Badeordnung für das Natur- und Strandbad von 1969

 Die Stadt Aulendorf hat eine neue Badeordnung für den Steegersee erlassen. Die neuen Hausregeln haben einen zeitgemäßen Zuschnitt bekommen, denn die alte Badeordnung stammte aus dem Jahr 1969.

Für das Natur- und Strandbad Steegersee bei Aulendorf gibt es eine neue Badeordnung.

„Und da sie immer noch Gültigkeit hat, kann sie so schlecht nicht gewesen sein“, hatte Bürgermeister Matthias Burth das beinahe 50 Jahre alte Regelwerk mit einem Augenzwinkern noch in der Vorberatung im Verwaltungsausschuss kommentiert. Nun hat der Gemeinderat die neue „Haus- und Badeordnung für das Naturstrandbad Steegersee“ beschlossen. Sie tritt zum Saisonbeginn am 6. Mai in Kraft.

Gleich geblieben ist zumindest der Umfang; auch die neue Badeordnung passt auf drei – zugegebenermaßen, deutlich dichter beschriebene – DINA4- Seiten. Während die neue Badeordnung um einiges ergänzt und abgeändert wurde, findet sich doch auch noch so mancher Satz aus der alten Badeordnung darin wieder: „Die Badegäste haben alles zu unterlassen, was den guten Sitten sowie der Aufrechterhaltung der Sicherheit, Ruhe und Ordnung zuwiderläuft.“

Paddeln verboten

Während sich die alte Badeordnung allerdings mit der exemplarischen Aufzählung einiger Verbote (etwa: Rauchen in den Wechselkabinen) begnügt, geht die neue Badeordnung ins Detail. Wohl auch, weil sie Dinge benennt, über die sich vor 50 Jahren noch niemand den Kopf zerbrochen hat. War 1969 „der Betrieb von Rundfunkgeräten, Plattenspielern und Musikinstrumenten“ noch generell nicht gestattet, ist es heute nicht erlaubt, „Musikinstrumente, Tonwiedergabegeräte (Smartphones, Bluetoothboxen, u.ä.) oder Fernsehgeräte ohne Headset zu benutzen“. Auch Stand-Up-Paddeling (SUP), das neben Paddeln bei Schlauchboten – „aus Gründen des Gewässer- und Pflanzenschutzes sowie der Sicherheit gegenüber anderen Schwimmern“ – verboten ist, war damals noch kein Thema.

Zudem nicht erlaubt ist nach der neuen Badeordnung: das Grillen mit Einweg-Grill oder an einer offenen Feuerstelle sowie das Fotografieren und Filmen anderer Badegäste ohne deren ausdrückliche Einwilligung. Waffen sind auf dem gesamten Gelände verboten. Und für den Sprungturm gilt: Nur jeweils eine Person darf das Sprungbrett betreten, gesprungen werden darf nur, wenn der Sprungbereich frei ist. Unter dem Sprungbereich durchzuschwimmen oder zu tauchen ist genauso wie unter Stegen und Flößen verboten.

Wer sich indes nicht an die Bade und Hausordnung hält, dem droht – nach alten und neuen Regeln – der Rauswurf: „In solchen Fällen wird das Eintrittsgeld nicht zurückerstattet.“ Neu sind auch die ausführlichen Regeln zu den Eintrittskarten, die „alle nicht übertragbar“ sind. Wer betrügt, „wird mit einer Strafe von 30 Euro belegt“. Die neue Badeordnung wird im Bad vorerst übrigens auch weiterhin nur auf Deutsch ausliegen. Laut Bademeister Dieter Eisele ist das bislang noch kein Thema, „aber das mehrsprachige Auslegen könnte in Zukunft kommen“. Und ansonsten? Darf man sich denken: „Der Badegast soll Ruhe und Erholung finden. Die Beachtung der Badeordnung liegt daher in seinem eigenen Interesse“ – auch wenn es dieser Passus nicht mehr in die neue Badeordnung geschafft hat.

Vielseitiges Programm zur Saisoneröffnung

Zur Eröffnung des Natur- und Strandbads Steegersee am Sonntag, 6. Mai, lädt der Verein „Steegefreunde“ zu einem „Spiel & Spaß“-Tag ein, bei dem auch der neue Spielplatz eingeweiht wird.

Los geht es ab 11.30 Uhr. Bis 17 Uhr gibt es ein Spieleangebot für Kinder. Zudem gibt es ein Essensangebot.

Um 13.30 Uhr übergeben die Steegefreunde ihren neuen Wasser- und Sandspielplatz offiziell an die Stadt.

Ab 14 Uhr unterhält die Stadtkapelle Aulendorf.

An Kinderprogramm ist laut Plakat Folgendes geboten: Jugendfeuerwehr, Kerzen ziehen, Tretcarbahn, Steegebähnle, Kinderschminken, Basteln mit Dagi, Bogenschießen, Basketball-Station. Die Veranstaltung findet nur bei gutem und trockenem Wetter statt.

 

Bericht: Schwäbische Zeitung
Lokalausgabe Bad Waldsee 04.05.2018
Text und Foto: Paulina Stumm

Ehrenamtliche bauen Spielplatz

Am Wochenende haben die Arbeiten am Steeger See begonnen, der dann um eine Attraktion reicher ist

 Die Bauarbeiten zum geplanten „Wasser-Sand-Spielplatz“ der „Steege-Freunde“  haben am vergangenen Wochenende am Ufer des beliebten Strandfreibades begonnen und mit dem Engagement und der Unterstützung aus verschiedensten Richtungen auch gleich so richtig Fahrt aufgenommen.

Welches Wetter hätte in Vorfreude auf den kommenden Sommer besser passen können, um den Spatenstich an einem „Wasser-Sand-Spielplatz“ am Aulendorfer Steegersee setzen zu können, als das am vergangenen Wochenende, war dieses doch nach einem hartnäckigen Winter wahrlich das erste, was dem Frühling Rechnung tragen konnte.

Die unentgeltlich arbeitenden Helfer des Fördervereins „Rot-Weiß-Rad“ legen sich für die jüngsten Badegäste so richtig ins Zeug.

Und nach einer gemütlichen Kaffeerunde zur allgemeinen Stärkung ging es denn auch alsbald schon richtig zur Sache. Mit Bagger, Spaten und Schubkarren legten die Mitglieder des Fördervereins „Rot-Weiß-Rad“ direkt neben dem bestehenden Sandhügel gleich einmal so richtig los. „Die ehrenamtlich arbeitenden Personen stammen allesamt von dieser Truppe“, erklärte Hardy Sczech, Vorsitzender der „Steege-Freunde“, und fuhr lachend fort: „Bis auf meine Frau und mich. Wir sind sozusagen ,Beid-Vereiner’, das überschneidet sich hierbei passenderweise.“ Der für die diesjährige Badesaison von den „Steege-Freunden“ geplante Erlebnis- Spielplatz für die Jüngsten in Kooperation mit den „Rot-Weiß- Radlern“ nimmt in diesem April nun konkrete Formen an. 10 000 Euro seien in der Planung anberaumt gewesen, wofür etwa acht derer alleine schon in die Geräteteile an sich geflossen seien, so Sczech.

Im Hinblick auf die Zusammensetzung des Budgets habe Aulendorfs Bürgerstiftung 3000 Euro hinzugegeben, weitere 3000 stammten von „Rot-Weiß-Rad“ durch die Organisation und Durchführung der Aulendorfer „Adventstage“ im vergangenen Dezember. Den Rest stemmten die Aulendorfer „Steege-Freunde“ selbst, wobei sich erfreulicherweise an der Restfinanzierung, und dies darf heute schon gesagt werden, die heimische Band „Zooropa U2“ mit einem Sommer- Konzert beteiligen wird, indem die Mitglieder netterweise auf ihre Gage verzichten.

Eröffnung am 6. Mai

Jedoch gerade auch die Arbeitseigenleistungen trügen einen „Riesen- Anteil“ bei, so Sczech, diese könnten nicht hoch genug bewertet werden. „Ohne dieses Engagement wäre der Spielplatz mit dem geplanten Budget nicht haltbar gewesen.“ So seien außerdem ein immens wichtiger Baustein für das Projekt auch die unentgeltlich entliehenen Gerätschaften und Maschinen der Firma „Theoboldt“. „Auf Volker Theoboldt, zwar im engsten Sinne kein ,Steege- Freund’, aber eben doch ein Steege- Freund, können wir wirklich immer zählen, das ist einfach klasse“, freute sich Sczech. Und das ist auch wichtig, da die Eröffnung des kleinen Spiel-Paradieses zusammen mit der eigentlichen Eröffnung der Steege- Saison für den 6. Mai geplant ist. „Es läuft an sich prima, aber mit manchen Materialien sind wir immer noch am Verhandeln“, sagte Sczech, fuhr jedoch sogleich fröhlich und zuversichtlich fort: „Bei so etwas ist man eben im Prinzip auch oft am Betteln. Aber es lohnt sich.“

 

Bericht: Schwäbische Zeitung
Lokalausgabe Bad Waldsee 09.04.2018
Text und Foto: Julia Kramer

Winterliches Treiben bei den Adventstagen

Weihnachtliche Stände laden im Radhof am Hexeneck
zum Verweilen ein

AULENDORF -Wie in den Jahren zuvor hat der Förderverein Rot-Weiß- Rad am Wochenende die Aulendorfer Adventstage veranstaltet. Die vielen Verkaufsstände der Vereine zauberten im Radhof am Hexeneck eine adventliche Atmosphäre, auch der Sonntag war trotz des winterlichen Schneewetters gut besucht. Die Veranstalter freuten sich auch über die rege Unterstützung ihres Spendenprojekts.

Bei den Aulendorfer Adventstagen war am Wochenende viel los.

„Der Samstag war toll besucht, da war viel los“, berichtete Organisatorin Gabriele Rist vom Förderverein über den ersten Tag der traditionellen Adventstage. Dieser stand mit verschiedenen Aktionen unter dem Motto „HGV-Nachmittag“. Das Weihnachtsgewinnspiel des Handels- und Gewerbevereins sowie der Auftritt der Band Unplaquaed Prochecked am Abend seien sehr gut angekommen.

Schlitten statt Kinderwagen

Der Sonntag sollte ein Kinder- und Familientag werden, wonach es bei dem winterlichen Wetter vormittags jedoch nicht aussah: Durchgängig starker Schneefall und kalter Wind verhießen keine gute Weihnachtsmarktstimmung, dem ein oder anderen war es draußen wahrscheinlich zu ungemütlich.

Einige hatten sich von dem wilden Schneetreiben aber nicht abhalten lassen: Während sich die Erwachsenen an Heißgetränken wärmten, spielten die Kinder in ihren Schneeanzügen im Schnee. Familien rückten anstatt mit Kinderwagen mit Schlitten an.

Karussell und Schneeballschlacht

Gegen Nachmittag, als der Schneefall nachließ, füllte sich der Radhof schließlich vollends. Für Jung und Alt gab es viel zu entdecken, für Verpflegung war bestens gesorgt. Ob Weihnachtsdeko am Stand des Waldkindergartens, Tee und orientalische Speisen bei der Türkisch-Islamischen Gemeinde Bad Schussenried oder weihnachtsmarkttypischer Glühwein und Bratwurst: Jedermann wurde fündig. Die Kinder hatten Spaß auf der Hüpfburg, beim Karussell oder einfach bei einer Schneeballschlacht.

Beim Stand der Zieglerschen gab es von Behindertenwerkstätten und Wohngruppen gefertigte Adventsdeko zu kaufen, über den Aulendorfer Bürgerbus konnten sich Interessierte an einem weiteren Stand informieren. Auf der Holzbühne, wo am Vormittag schon die Segnung des neuen Kühlautos für den Sozialladen stattgefunden hatte, sorgten verschiedene Vereine für gute Unterhaltung.  

Spendenprojekt läuft gut

Insgesamt waren die Veranstalter am Sonntagabend zufrieden mit dem Verlauf der diesjährigen Adventstage. Auch das vereinseigene Spendenprojekt lief sehr gut: Am späten Nachmittag waren nur noch sehr wenige der „Spielplatzpixel“ frei, die das Foto des aktuellen Projekts (ein Sand- und Wasserspielplatz am Steegersee) verdeckten. Besucher konnten ein Pixel gegen Spende aufdecken. Auf die Realisierung des Spendenprojekts freut sich der Förderverein bereits.

Organisatorin Gabriele Rist (rechts) freute sich über den Zuspruch beim Spendenprojekt.

„Man bewirkt schon ein bisschen was in der Stadt“, meinte Organisatorin Rist. Seit 2011 gibt es die Spendenprojekte des Vereins und bereits seit 2008 werden die Adventstage im Radhof veranstaltet. „Das hat sich bewährt, es herrscht hier eine tolle Zusammenarbeit“, so Rist.

Bericht: Schwäbische Zeitung
Lokalausgabe Bad Waldsee 11.12.2017
Text und Fotos: Elke Cambré

Aulendorfer Adventstage haben länger offen

Zufahrtsstraßen zu Weihnachtsmarkt werden abgesperrt –
Spendenprojekt ist Wasserspielplatz am Steegersee

AULENDORF – Der Förderverein Rot-Weiß-Rad hat die „heiße Phase“ der Vorbereitungen für die diesjährigen Aulendorfer Adventstage am kommenden Wochenende eingeläutet. Seit 2011 organisiert der Verein den vor allem von Aulendorfer Vereinen, Schulen, Kindergärten und dem Handels- und Gewerbeverein mitgestalteten Weihnachtsmarkt mit Kinder- und Familienprogramm. In diesem Jahr hat sich Rot-Weiß-Rad erstmals auch mit speziellen Sicherheitsfragen für die Veranstaltung am Samstag, 9. Dezember, und Sonntag, 10. Dezember, im Radhof beim Hexeneck befasst.

Hartmut Sczech und Gabriele Rist vom Förderverein Rot-Weiß-Rad hoffen auf reges Interesse an der „Spielplatzpixel-Wand“ für das diesjährige Spendenprojekt der Aulendorfer Adventstage.

„Es wurde von Bürgern die Frage an uns herangetragen, wie es mit der Sicherheit aussieht“, begründet Rot- Weiß-Rad-Vorsitzende Gabriele Rist, wie es zu der Beschäftigung mit dem Thema kam. In diesem Jahr darf nun nicht mehr jede Zufahrtsstraße offen bleiben, Bachstraße und Pfarrhausgässle werden am Ausgang des Hexenecks abgesperrt. Dass der Verein bereits seit dem Frühsommer auf die Adventstage hinarbeitet, liegt indes nicht nur an Sicherheitsvorbereitungen. Auch Genehmigungen und nicht zuletzt die Wahl des Spendenprojekts haben den Verein schon früh beschäftigt.

512 „Spielplatzpixel“ suchen Spender

Zum Konzept der Aulendorfer Adventstage gehört nämlich auch, dass der Förderverein Rot-Weiß-Rad ein Spendenprojekt wählt, das über die Veranstaltung gefördert wird. Nachdem sich im vergangenen Jahr kurzfristig zwei mögliche Projekte zerschlagen hatten, steht das diesjährige fest: Gefördert wird der geplante Sand- und Wasserspielplatz am Steegersee, ein gemeinsames Projekt des Fördervereins und der Steegefreunde.

„Das Projekt ist bestellreif“, sagt Hartmut Sczech, neben Rot-Weiß- Rad-Mitglied auch Vorsitzender des Vereins Steegefreunde. Die Spielgeräte sollen demnächst bestellt und dann in Eigenregie aufgebaut werden. Ab kommender Saison sollen Wasserrinnen aus Holz und eine Pumpe für spielende Kinder bereitstehen. Rund 10 000 Euro werde das Projekt kosten, so Sczech. Am kommenden Wochenende könnten Marktbesucher schon eine Ahnung von der künftigen Ansicht des Steegersees mit neuem Spielgerät bekommen. Noch allerdings verbergen 512 sogenannte „Spielplatzpixel“ auf einer großen Fototafel den Blick darauf. Die Pixel können bei den Adventstagen für mindestens drei Euro gekauft, entfernt und so das Projekt unterstützt werden. Hervorgegangen sind die Aulendorfer Adventstage aus dem Aulendorfer Weihnachtsmarkt des Handels- und Gewerbevereins im Schlossinnenhof. Gerade im Zusammenhang mit der künftigen Neuausrichtung des Schlosses und entsprechenden Überlegungen, wie das Schloss künftig erlebbar werden kann, stellt sich die Frage, ob der ursprüngliche Ort nicht wieder belebt werden könnte. „Wir wissen, dass manche dem Markt im Schlossinnenhof nachtrauern“, sagt Sczech, der Wunsch, ihn wieder dorthin zu verlagern, werde noch immer an den Verein herangetragen. „Für uns als Verein ist es aber im Schlossinnenhof logistisch nicht zu stemmen“, erklärt Rist. Deshalb finden die Aulendorfer Adventstage auch in diesem Jahr im Radhof am Hexeneck statt.

Viel Programm an beiden Tagen

Die Öffnungszeiten der Aulendorfer Adventstage sind am Samstag, 9. Dezember, von 14 bis 22 Uhr, am Sonntag, 10. Dezember, von 11 bis 17.30 Uhr. Geboten werden neben gut 15 Holzbuden und Ausstellungsplätzen mit Essensangebot, Dekoartikeln, türkischen Süßwaren, Honig, Schmuck und adventlichen Gestecken auch vier Spielstationen für Kinder, etwa ein Karussell, eine Hüpfburg und ein Bastelangebot.
Der Samstag ist als „HGV-Nachmittag“ angekündigt, um 16 und um 16.50 Uhr finden die beiden Teile des Weihnachtsgewinnspiels des Handels- und Gewerbevereins mit großen Preisen statt. Ab 19 bis erstmals 22 Uhr spielt die Band „Unplaqued Prochecked“.
An beiden Tagen unterhalten zudem örtliche Musivereine und -gruppen, Schulen und Kindergärten mit musikalischem und sonstigem Programm.
Am Sonntagmorgen um 11.30 Uhr wird das Kühlfahrzeug des Kolpingladens Solisatt gesegnet – es war vor zwei Jahren das Spendenprojekt der Aulendorfer Adventstage. Ab 17 Uhr gibt es eine Kindertombola mit  anschließendem Besuch des Nikolaus. (pau)

Bericht: Schwäbische Zeitung
Lokalausgabe Bad Waldsee 07.12.2017
Text und Fotos: Paulina Stumm

Steegefreunde planen einen Wasser-Sand-Spielplatz

Der diesjährige Saisonabschluss der Steegefreunde fand wegen des Regenwetters nur in kleinerer Form statt

TANNHAUSEN – Bei nasskaltem Herbstwetter haben die Steegefreunde am vergangene Samstag das Badejahr ausklingen lassen. Damit endete das Jahr, wie es begann, denn schon der alljährliche Familientag des 1. Mais war wegen Hochwassers in nur abgespeckter Version über die Bühnegegangen, der geplante Sporttag fiel buchstäblich ganz ins Wasser. Abschrecken lässt sich der Förderverein des Bads aber nicht; für das nächste Jahr haben die Steegefreunde bereits viel Neues vor.

Zum Abschlussfest bot der Verein den zwar nicht allzu vielen Besuchern nebst Glücksrad für Kinder, einen Verkauf gespendeter Bücher anstelle des draußen geplanten Flohmarkts, Kaffee und Kuchen sowie musikalische Umrahmung mit Ede Butscher. Hobbykünstler Andreas Greiner ließ den „Steege-Nachwuchs“, ausgestattet mit einer „magischen Kamera“ in Form eines durchsehbaren Kartons, auf Entdeckungsreise gehen nach besonderen Motiven in der Natur. Das Sichtfeld teilte hierbei das jeweilige Bild in einzelne kleine Karos auf, welche die Kinder im Anschluss selbst ausgestalten durften. „Im Prinzip sehen die Kinder dabei die Welt wie durch eine Digitalkamera und müssen die Bilder nicht als Ganzes, sondern Stück für Stück kreieren“, so Greiner. Die Steegefreunde überlegen, die Fassade der Umkleidekabinen mit spontanen Kunstwerken von Kindern bunt zu gestalten.

Nur wenige hartgesottene Besucher fanden bei Regenwetter den Weg nach Tannhausen zum Saisonabschluss am Steegersee mit Musiker Ede Butscher.

Annabel Munding, Leiterin der Volkshochschule Oberschwaben (VHS), bot Kindern wiederum die kreative Möglichkeit, Blumen und Briefumschläge aus alten VHS-Programmheften zu basteln. „Tja, wenn die „Steege-Zeit endet, fängt die VHS-Zeit erst an. Daher sind die beiden Institutionen auch keine Konkurrenz füreinander, im Gegenteil. Wir haben oft die gleiche Kundschaft“, schmunzelte Munding.

Auch wenn die Aktionstage eher verregnet waren, sei es insgesamt ein gut besuchtes Jahr gewesen, erklärte Hardy Sczech, Vorsitzender der Steegefreunde. Die Mitgliederzahl des Vereins von 350 sei außerdem beinahe konstant geblieben. Sehr zur Freude des Vorsitzenden, denn: „Wir haben nämlich viel Neues vor“.

Von Holzabdeckungen für die Plastikflöße über eine mobilare Aufwertung der Gastronomie bis hin zum großen Wunsch vieler Badegäste nach Aufbewahrungsboxen für ihre Badeutensilien gebe es „Ideen noch und nöcher“, so Sczech. Das nächste Projekt wird allerdings ein „Wasser-Sand-Spielplatz“ sein, den die Steegefreunde in Kooperation mit dem Verein „Rot-Weiß-Rad“ realisieren will. „Es ist so schön zu sehen, dass wir unter den Badegästen viele Familien mit Kleinkindern haben,
da liegt es natürlich nahe, auch etwas für diese Kleinsten zu tun“, erklärt Szech. „Ironischerweise kam die Idee dazu beim diesjährigen Hochwasser auf. Da sind die kleinen Kinder nämlich voller Freude im Matsch herumgekrabbelt.“

Bericht: Schwäbische Zeitung
Lokalausgabe Bad Waldsee 11.09.2017
Text und Fotos: Julia Kramer

Saisonabschluss mit „Kunst und Kruscht“

Mit „Kunst und Kruscht“ laden die Steegefreunde am kommenden Samstag, 9. September, ab 11 Uhr zum Saisonabschluss an den Steegersee ein. Neben einem kleinen Flohmarkt und Kunst-Workshops, erwartet die Besucher laut Pressemitteilung eine „Magische Kamera“. Dabei dürfen Erwachsene und Kinder mit Lochkameras ausgestattet auf Motivsuche am Steegersee gehen. Das Motiv werde dann digital auf gerastertes Papier übertragen, wodurch interessante Halbtonbilder entstünden. Diese zeigten ineinander verlaufende Farben in jeder möglichen Tonabstufung. Ab 13 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen mit musikalischer Umrahmung. Für 16.30 Uhr ist die ordentliche Mitgliederversammlung angesetzt. (sz)

Bericht: Schwäbische Zeitung
Lokalausgabe Bad Waldsee 07.09.2017

48 000 Badegäste besuchen 2017 den Steegersee

Steegefreunde laden am Samstag, 9. September, zum Saisonabschluss in das Aulendorfer Naturstrandbad ein

TANNHAUSEN – Die Badesaison neigt sich dem Ende zu. Und auch im Naturstrand Steegersee bei Aulendorf werden die Badegäste langsam, aber sicher rar. Dabei vermeldet das Bad für die diesjährige Saison sehr gute Besucherzahlen. Rund 48 000 Menschen haben das Strandbad aufgesucht. Noch bis zum 17. September ist das Bad geöffnet. Am kommenden Samstag lädt der Verein Steegefreunde bereits zum Saisonabschluss ein.

Ein vereinzelter Badegast hat sich am Dienstagnachmittag in das 18 Grad warme Wasser des Steegersees gewagt.

Spätsommerlich warm strahlt die Septembersonne auf das Aulendorfer Strandbad hinab. Spiegelglatt und verlassen scheint der Steegersee an diesem Nachmittag schon in sich selbst zu ruhen und die Badesaison 2017 somit zu beschließen. Kein Kinderlachen und keine rufenden Eltern stören die Stille, und nur ein einsamer Badegast schlendert langsam, aber entschlossen den breiten Holzsteg entlang, bereit, sich in die 18 Grad frischen Fluten zu stürzen.

Mehr Besucher als im Vorjahr

„Eigentlich eine sehr angenehme Temperatur zum Schwimmen, aber den meisten Leuten einfach schon viel zu kalt“, meint Bademeister Dieter Eisele zu der Szenerie. „Ich selbst kann es nicht nachvollziehen, aber wir sind das schon gewohnt. Das Bad bleibt sogar oft relativ leer, wenn die Lufttemperatur an die 27, 28 Grad beträgt. Richtig voll wird es wirklich erst, wenn man  hitzemäßig eigentlich gar nichts anderes mehr machen kann, als im Freibad zu liegen“, lacht Eisele.

Nichtsdestotrotz sei es eine „recht gute“ Badesaison 2017 gewesen. Natürlich kein Rekordjahr wie
etwa der Jahrhundertsommer von 2003, aber dennoch überdurchschnittlich und mit 48 000 Besuchern im Vergleich zu den 40 000 vom Vorjahr besser als jenes. Nur eben die absoluten Spitzen-„Brutzeltemperaturen“ über einen längeren Zeitraum, die die Menschen in Horden in die Freibäder trieben, hätten noch gefehlt. So sei auch der Ferienmonat August besonders ruhig gewesen, was jedoch entgegen der Annahme an den Einnahmen des Naturfreibades gar nicht viel verändere.

„Die Einnahmezahlen verhalten sich bei uns nicht proportional zu den Besucherzahlen. Drei viertel aller Gäste sind Einheimische mit einer Jahreskarte. Ob die jetzt im August herkommen oder nicht, ist, finanziell gesehen, egal. Gezahlt haben sie ja schon“, schmunzelt Eisele. Aber andersherum verhalte es sich genauso, wenn das Bad voll sei.

Gastronomie hadert mit Wetter

Ganz anders stellt sich die Situation jedoch für Duran Duran, Pächter und Wirt der zugehörigen Gaststätte, dar: „Der Steege ist in unserem mittlerweile vierten Jahr längst so etwas wie eine zweite Heimat geworden, aber die Besucherzahlen sollten eben auch über einen längeren Zeitraum stimmen.“ So müsse er trotz starker Mithilfe seiner großen Familie naturgemäß auch an schlechteren Tagen Personal, Strom und Pacht bezahlen, und diesbezüglich komme schon einiges zusammen, so Duran. Trotzdem stünden die Chancen für eine Fortführung der Gastronomie von seiten Durans nicht schlecht. „Es entscheidet sich in den nächsten Wochen. Aber vor allem meine Frau möchte auch sehr gerne weitermachen, obwohl sie gesundheitlich angeschlagen ist. Und auch mir ist der Steege ans Herz gewachsen. Ich kenne mittlerweile fast alle Besucher. Und die Kinder grüßen mich sogar schon in der Stadt mit „Onkel Duran“. Da geht einem das Herz auf“, freut sich der Gastronom sichtlich. Ansonsten sei das „Steege-Jahr“ laut Eisele glücklicherweise ein eher ruhiges ohne größere Vorkommnisse, Unfälle oder gar Personenschäden gewesen. Das Drastischste seien wohl die entwurzelten Bäume durch den Sturm gewesen. Danach sei er 16 Tage lang ohne Telefonverbindung gewesen. Das Kabel sei so in den Wurzelballen einer dieser Bäume  hineingewachsen gewesen, dass es abgerissen wurde, als dieser herausgerissen worden sei.

Auf die Mutmaßung, er sei wohl der einzige Aulendorfer, der sich über das nahende Ende der Badesaison freue, antwortet Eisele nachdenklich: „Einerseits schon. Endlich wieder freie Zeit für mich und meine Familie. Andererseits ist dann eben auch für mich erst mal wieder ein halbes Jahr Winter.“

 

Bericht: Schwäbische Zeitung
Lokalausgabe Bad Waldsee 07.09.2017
Text und Fotos: Julia Kramer

Turmspringer zu Aulendorf trotzen dem Regen

Neues Dreierle am Saisonauftakt eröffnet – Familienerlebnistag findet auch bei Nässe seine Anhänger

AULENDORF – Am 1. Mai von einem traumhaften Wetter zu sprechen, war jetzt nicht gerade jedermanns Sache. Aber Hartmut Sczech, Vorsitzender der Aulendorfer Steege-Freunde hatte Humor, um bei der Begrüßung die Vorteile der Regenfälle zu betonen: „So haben wir nämlich genug Wasser im See, dass es für die Turmspringer tief genug ist.“ Die gab es tatsächlich!

Manuel Keller und Lukas Esslinger auf der schwimmenden Plattform mit dem Drei-Meter-Sprungturm.

Manuel Keller und Lukas Esslinger zwangen sich in Neoprenanzüge und zeigten den am Ufer stehenden Zuschauern, welch wunderschöne Sprünge vom neuen Dreierle möglich sind. Einen Eineinhalb-Vorwärtssalto und einen Delphinkopfsprung waren die durchaus sehenswerten Figuren, mit denen Keller in das acht Grad kalte Wasser sprang.
„In Aulendorf habe ich das Springen angefangen“, erklärte er im Gespräch mit der SZ. Esslinger hatte von seinem Vater erfahren, dass das Aulendorfer Dreierle eingeweiht wird und war deshalb extra von Tübingen angereist, um bei den allerersten Sprüngen mit dabei zu sein. Im Wasser hatten die beiden Springer noch Gesellschaft von Uli Munz der seine Runde um den See geschwommen war und auf Nachfrage erklärte: „Nicht nur heute, den ganzen Winter bin ich geschwommen.“

Die Helden im Wasser (von links): Manuel Keller, Uli Munz und Lukas Esslinger

Wäre das Wetter etwas besser gewesen, so wäre auch Eino Horsch geschwommen. Der Steege-Stammgast hat sich aber am Sonntag darauf beschränkt, die Steegefreunde beim Familienerlebnistag zu unterstützen. Dass es nur schlechte Kleidung, aber kein schlechtes Wetter gibt, war für die Kinder Selbstverständlichkeit. Fußballspielen oder auf der Mini-Kartbahn die Runden drehen, mache auch bei Regen Spaß. Das galt auch für die Rundfahrten mit dem drolligen Bad Schussenrieder Moorexpress, dessen drei Wagons immer gut gefüllt waren.

Viele Zuschauer verfolgten die Springer vom Ufer aus. Da schreckte auch der Regen nicht.

Zur offiziellen Einweihung des Dreierle, wie der Drei-Meter-Sprungturm liebevoll genannt wird, sprach Bürgermeister Matthias Burth. Neben einem Rückblick, der vom fatalen TÜV-Bericht im Februar 2014 bis zur gelungenen Einweihung reichte, war es Burth ein Anliegen, den Beteiligten zu danken. Dies waren Gerhard Reich, der sich für die Lösung mit der schwimmenden Plattform stark machte, der Bademeister Dieter Eisele und sein Stellvertreter Manuel Keller, die vielfach gefordert waren, die Feuerwehr und der Betriebshof aus Aulendorf, die DLRG Altshausen und Brigitte Thoma vom Eigenbetrieb Aulendorf Tourismus, in deren Zuständigkeit das Steegerseebad liegt.
Mit den Turmspringern kehrten auch die Besucher in die Pavillons zurück, in denen Andreas Herkommer und Peter Baumann die Gäste musikalisch unterhielten. Sekt und Würste waren bald alle verkauft und Sczech mit dem Familienerlebnistag zufrieden.

Bericht: Schwäbische Zeitung
Lokalausgabe Bad Waldsee 02.05.2017
Text und Fotos: Dietmar Hermanutz

Steegefreunde bereiten sich auf Saison vor

Neues Dreierle soll zur Saisoneröffnung am
1. Mai „eingesprungen“ werden,
sofern das Wetter mitmacht

AULENDORF – Trotz des ungewöhnlich späten Winterwetters halten die Steegefreunde an der geplanten Eröffnung des Naturstrandbads Steegersee am kommenden Montag, 1. Mai, fest. An diesem Tag soll zudem gegen 15 Uhr das neue „Dreierle“ eingeweiht werden. Ob es allerdings tatsächlich einen offiziellen Startsprung vom Turm geben wird und wer sich traut, bleibt ob der Wetterlage abzuwarten.

Steegefreundevorsitzender Hartmut Sczech freut sich über die neue Rampe an den Pavillons, die 1993 das Pressezentrum der Internationalen Gartenschau in Stuttgart waren, bevor sie 1995 am Steegersee eine zweite Heimat fanden.

Die Steegefreunde, die sich als Verein den Erhalt des Strandbads auf die Fahnen geschrieben haben, scheinen nach unruhigen Zeiten wieder in stilleres Fahrwasser zu geraten – und widmen sich neuen Projekten. Nachdem jahrelang der Zwang, den jährlichen Abmangel des Bads auszugleichen, und der Erhalt der Pavillons im Vordergrund stand, sitzen die finanziellen Fesseln jetzt deutlich lockerer – den Unterhalt des Bads trägt die Stadt Aulendorf nun wieder alleine. Künftig will der Verein vermehrt Veranstaltungen für alle Altersklassen und Kooperationen mit Vereinen in den Blick nehmen.

Wasserspielplatz für Kinder

Außerdem, so berichtet Vereinsvorsitzender Hartmut Sczech, will der Verein in Kooperation mit dem Förderverein Rot-Weiß-Rad einen Sandwasserspielplatz bauen, die im See schwimmenden Plastikflöße sollen einem Holzboden aufgesetzt bekommen – Lärchenholz, wie es auch bei den Pavillons verwendet wurde.  Deren Renovierung ist im Wesentlichen abgeschlossen. Zu tun wird es aber wohl immer etwas geben. Zuletzt entstand an der dem See zugewandten Seite der Pavillons eine Rampe für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen, die zum Gastronomiebereich führt. Die dortige schwere Flügeltür ist einem Glaselement gewichen, das geöffnet werden kann. Konkrete Pläne hat der Verein auch für ein Sonnensegel zur Überdachung des Gastronomiebereichs. Noch allerdings ist die Finanzierung unklar. „Dass das nicht nur 2,50 Euro kostet, ist klar.“

Sand wird nachgefüllt

Am Samstag will der Vereine zusammen mit Rot-Weiß-Rad noch mal einen Großeinsatz mit rund 20 Helfern am See machen. Denn damit das Bad zur Saisoneröffnung strahlt, gibt es im Vorfeld einiges zu tun: Fenster putzen, Spinnweben entfernen, aber auch der Sandstrand wird erneuert. „Über den Winter geht viel Sand verloren und die Kinder schmeißen im Sommer auch einiges ins Wasser“, sagt die neue Pressebeauftragte des Vereins, Yvonne Wiest. Deshalb wird haufenweise frischer Sand angeliefert, „damit die Burgenbauer auch wieder gut buddeln können.“ Auch Bademeister Dieter Eisele ist vor der Saisonerffönung gut beschäftigt; altes Laub muss weg, die Liegewiese vorbereitet und Flöße und Stege mit dem Hochdruckreiniger gereinigt werden – Letzteres ist schon passiert, das Holz ist supersauber. Bis Montag will Eisele auch die neuen Eintrittspreise (SZ berichtete) im Kassensystem hinterlegt haben.
Zur Saisoneröffnung am 1. Mai veranstalten die Steegefreunde einen Familien-, Spiele- und Spaßtag am See. Geboten wird Leckeres vom Grill sowie Kaffee und Kuchen und „Pizzen von Onkel Duran“ – die Familie Duran betreibt auch in dieser Saison die Gastronomie als Pächter. Musikalisch wird die EinMannBand2 (Schussenpower meets Herkommer- Live) die Eröffnung begleiten.

Steege-Quiz geboten

Für die Kinder ist ein Spieleangebot vorgesehen, das wetterbedingt stattfindet: Rundfahrten mit dem Steege- Bähnle, Mini-Cart-Bahn, Spielstationen, Bogenschießen, Kinderschminken, Figurentheater, und ein Steege- Quiz. Dazu werden die Teilnehmer mit Zettel und Stift ausgestattet und müssen Fragen rund um den See beantworten – die Antworten sind auf dem Gelände zu finden, am Ende gilt es ein Lösungswort zu bilden. „Das ist vor allem für Kinder gedacht, aber auch Erwachsene dürfen gerne teilnehmen“, sagt Wiest. Wie genau der Einweihungssprung vonstatten gehen wird, wird kurzfristig entschieden. „Es sollen ja 15 Grad werden, da hoffen wir jetzt drauf“, so Wiest, „eventuell springt jemand vom DLRG im Neoprenanzug.“

Bericht: Schwäbische Zeitung
Lokalausgabe Bad Waldsee 29.04.2017
Text und Fotos:   Paulina Stumm